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Netzersatzanlagen · Planung, Lieferung, Service

Netzersatzanlagen für kritische Infrastruktur (KRITIS) und Kliniken.

Normkonform, redundant, schlüsselfertig. Power2Energy plant, liefert und betreut Netzersatzanlagen (NEA) auf Basis von FG Wilson Diesel-Aggregaten (6,8 bis 2.500 kVA) mit ATS/AMF-Umschaltautomatik, N+1-Redundanz und Container-Optionen.

  • Aggregate nach ISO 8528
  • ATS/AMF-Umschaltung
  • N+1-Redundanz
Netzersatzanlage für Rechenzentrum und KRITIS
Definition & Grundlagen

Was ist eine Netzersatzanlage?

Eine Netzersatzanlage (NEA) ist eine fest installierte Ersatzstromquelle auf Basis eines Diesel-Aggregats mit automatischer Netzumschaltung (ATS/AMF). Bei Netzausfall übernimmt sie die Versorgung kritischer Verbraucher und läuft, bis das öffentliche Netz stabil zurückkehrt. Die einschlägigen Normen unterscheiden sich je nach Einsatzfeld: DIN VDE 0100-710 für medizinisch genutzte Bereiche, EN 50600 für Rechenzentren, KRITIS-Dachgesetz für KRITIS-Betreiber. Power2Energy plant NEA von 6,8 bis 2.500 kVA auf Basis von FG Wilson Diesel-Aggregaten.

Leistungsbereich
6,8 bis 2.500 kVA
Umschaltzeit
auslegungsabhängig
Normbezug
  • ISO 8528
  • DIN VDE 0100-710 für med. Bereiche
  • EN 50600 für Rechenzentren
  • IEC 60947-6-1 für den Netzumschalter
Redundanz
N+1 · Parallel
Funktionsprinzip

Vom Netzausfall zur Volllast in vier Schritten.

Die Steuerung überwacht jeden Schritt. Wo Verbraucher keine Umschaltlücke erlauben, kombinieren wir die NEA mit USV oder Batteriespeicher.

  • Netzausfall erkanntüber Spannungs- und Frequenzwächter
  • MotorstartAggregat baut Nennspannung auf
  • ATS/AMF schaltet umkritischer Kreis aufs Aggregat
  • Volllast, dann Rückschaltungsynchron, sobald das Netz stabil ist
Öffent­liches Netzausgefallen
ATS / AMFUmschalt­automatik
FG Wilson NEAübernimmt
Kritische Verbraucher bleiben versorgt Umschaltzeit auslegungsabhängig
Norm-Compliance

Die passende Norm je Einsatzfeld.

Jedes Einsatzfeld hat seinen eigenen Rahmen. Die konkreten Umschaltzeiten Ihrer NEA legen wir projektspezifisch aus.

Med.-BereicheDIN VDE 0100-710
  • Sicherheitsstromversorgung Kliniken, OP, Intensiv
  • Umschaltzeiten je nach Verbraucher: höchstens 15 s oder 0,5 s
  • Prüfintervalle und Dokumentationspflicht
ISO8528
  • Anforderungen an das Betriebsverhalten des Aggregats
  • Nennbetriebsmodus (Standby, Prime, Continuous)
  • Frequenz- und Spannungsverhalten unter Last
  • Standard bei allen FG Wilson Aggregaten
KRITIS & RechenzentrumKRITIS-Dachgesetz
  • Gesundheit, Energie, IT/TK, Wasser, Ernährung
  • Redundanz-Auslegung (N, N+1, 2N)
  • Rechenzentren: Verfügbarkeitsklassen nach EN 50600
  • BSI-orientierte Prüfnachweise

Data Centre Continuous Rating (DCC) für Rechenzentren

Für ausgewählte Modelle bietet FG Wilson eine eigene Dauerlast-Bemessung für Rechenzentren. Nach Angabe von FG Wilson gilt:

  • Unbegrenzte Betriebsstunden pro Jahr
  • Dauerlast bis 100 %, ohne Beschränkung des mittleren Lastfaktors
  • FG Wilson beschreibt ausgewählte DCC-Modelle als geeignet für Tier III/IV-Anforderungen

Die Eignung eines Aggregats ersetzt keine Bewertung oder Zertifizierung des gesamten Rechenzentrums. Die Auswahl erfolgt anhand des konkreten Modells und Versorgungskonzepts.

Quelle: FG Wilson „Data Centre Rating“ (Broschüre), S. 4 und S. 8.

Data-Centre-Broschüre (PDF)
230 bis 2.500 kVA (DCC) · EN · 2,58 MB

Häufige Fragen

Antworten rund um Netzersatzanlagen.

Eine Netzersatzanlage ist eine fest installierte Ersatzstromquelle auf Basis eines Diesel-Aggregats mit automatischer Netzumschaltung (ATS/AMF). Bei Netzausfall übernimmt sie automatisch die Versorgung kritischer Verbraucher und läuft, bis das öffentliche Netz stabil zurückkehrt.

Ein Notstromaggregat ist die Energiequelle. Die Netzersatzanlage ist die fest installierte, normkonforme Gesamtlösung: Aggregat plus Umschaltautomatik (ATS/AMF), Verteilung, Betriebssteuerung, Kraftstoffversorgung, Kühlung, Abgas und Schallschutz. Für medizinisch genutzte Bereiche fordert DIN VDE 0100-710 eine Sicherheitsstromversorgung. KRITIS-Betreiber müssen nach dem KRITISDachG Maßnahmen zur Resilienz treffen.

DIN VDE 0100-710 regelt die Errichtung von Sicherheitsstromversorgungen in medizinisch genutzten Bereichen. Sie unterscheidet Umschaltzeiten je nach Verbraucher, z. B. höchstens 15 Sekunden und höchstens 0,5 Sekunden. Zusätzlich gilt ISO 8528 (Aggregat-Leistungsklassen).

Bei N+1-Redundanz übernimmt eine Reserve-Anlage bei Ausfall oder Wartung einer Haupt-Anlage. Umsetzung über parallelfähige Steuerungen mit Synchronisierung und Lastverteilung, typisch für Rechenzentren und Kliniken.

Container-Lösungen sind schneller in Betrieb, weniger baurechtlich anspruchsvoll und leichter erweiterbar. Innenaufstellung ist bei knapper Fläche oder Denkmalschutz oft die einzige Option. Wir planen beide Varianten schlüsselfertig — inklusive Fundamentplanung, Abgas-Führung und Schallgutachten.

Die Dauer hängt von Leistung, Aufstellung und Genehmigung ab. Einen verbindlichen Zeitplan nennen wir mit dem Angebot.

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